Jetzt Kontakt aufnehmen

Segeltörn Sardinien – Route, Häfen, Tipps & Erfahrungsbericht

Segeltörn Sardinien – Mitsegeln, Route, Häfen & Erlebnisse

Lesedauer: ca. 10 Minuten · Bereich: Segeln & Törnberichte

Ein Segeltörn Sardinien ist ein Versprechen: glasklares Wasser, schützende Buchten, Felsen in warmen Farben und Abende an Deck, an denen die Gespräche so leicht fließen wie die Brise. In diesem Erfahrungsbericht nehme ich dich mit auf unseren letzten Törn der Saison – von Olbia über das La-Maddalena-Archipel bis nach Korsika und zurück. Du bekommst Einblicke in Orte, Atmosphäre und Crew-Momente und erfährst, wie du dieses Erlebnis bei SÄIL einfach mitsegeln kannst.

Route & Überblick unseres Segeltörns Sardinien

Start war in Olbia an Sardiniens Nordostküste – ideal, weil Flughafen und Hafen nah beieinander liegen. Von der Marina Cala dei Sardi im Golf von Cugnana segelten wir über Cala Portese (Isola Caprera) nach Porto Puddo, weiter nach Bonifacio (Südkorsika), über den Golfo de Santa Giulia zurück ins Archipel und schließlich nach La Maddalena und Cala dei Sardi. Dazwischen: Badepausen in smaragdgrünem Wasser, kurze Wanderungen an Land und Abende mit Blick auf Felsen und Sterne.

Törnbericht Tag für Tag

Freitag, 29.09.23 – Anreise nach Olbia: Ankommen im Inseltempo

Olbia ist mehr als „nur“ Anreiseknotenpunkt: eine lebhafte Hafenstadt mit historischem Kern, Promenade und Cafés, die morgens nach Espresso und Mandelgebäck duften. Von Stuttgart geht es für uns direkt nach Olbia; am Abend treffen wir uns im kleinen italienischen Restaurant „Pizza & Pasta“. Al dente, herzlicher Service – der perfekte Auftakt. Wir spüren sofort: Ab jetzt gilt Inseltempo.

Samstag, 30.09.23 – Cala dei Sardi: Einschiffen zwischen Pinien & Buchtblick

Mit dem Bus (Linie 604) Richtung Portisco, dann zu Fuß zur Marina Cala dei Sardi. Die Anlage liegt ruhig im Golf von Cugnana, umgeben von Pinien – ideal als Startbasis. Überraschung: Unsere Beneteau Oceanis 51.1 (Bj. 2018) ist bereits um 13:00 Uhr übergabebereit. Check-in, Proviant verstauen, erster Rundgang: breite Cockpitbänke, sichere Gänge, viel Platz für gemeinsame Abende. Später zu Fuß nach Portisco ins „Matts Pizzeria & Steakhouse“ – der Weg ist im Dunkeln anspruchsvoll, eine Stirnlampe lohnt sich. Alternativ: kurz mit dem Dinghi rüber.

Sonntag, 01.10.23 – Cala Portese: Üben, Ankern, Abtauchen

Nach Frühstück und Sicherheitseinweisung trainieren wir Leinenwürfe – ruhig, konzentriert, mit humorvollen Aha-Momenten. Kurs auf Cala Portese (Caprera): eine der geschützten Buchten im La-Maddalena-Archipel, windabgewandt, mit hellem Sandgrund und türkisfarbenem Wasser. Vor Anker wird das erste Mal geschwommen; an Deck trocknen Handtücher in der Sonne, während die Crew über die nächsten Etappen plaudert. Es fühlt sich an wie: Wir sind angekommen – auf dem Meer.

Montag, 02.10.23 – Cala Caribaldi & Porto Puddo: Postkartenwasser & Bojenfeld

Wir starten früh, um den Sonnenaufgang auf See mitzunehmen. Cala Caribaldi (Caprera) zeigt Sardinien in Reinform: flaches, glasklares Wasser, heller Sand, runde Granitfelsen – ein natürlicher Infinity-Pool. Nach Badestopp und kurzer Ufererkundung geht es nach Porto Puddo (nahe Palau). Ankern ist wegen 15 m Tiefe und Seegras heikel; wir nehmen eine der gut betreuten Bojen (50 € pro Nacht, reservierbar über „Posti Barca Sardegna“). Bojenwart Peter begrüßt mit einem Lächeln – hier ist man unter Seglern.

Dienstag, 03.10.23 – Bonifacio: Spektakel aus Fels & Festung

Der Sprung nach Korsika ist kurz – die Straße von Bonifacio öffnet sich, und plötzlich ragen weiße Kalksteinfelsen auf. Bonifacio gehört zu den Häfen, die man einmal im Leben gesehen haben sollte: eine enge, fjordartige Einfahrt, oben die Zitadelle auf einem Plateaurand, unten die Marina. Wir haben den Platz am Vorabend online reserviert; auf UKW-Kanal 9 koordinieren die Marineros präzise. An Land: Altstadtgassen, Treppen, Aussichtspunkte – und beim Abendessen im „Le Time“ der Blick über die Lichter der Stadt. Ein Hinweis aus der Praxis: Brotkörbe werden hier separat berechnet.

Mittwoch, 04.10.23 – Golfo de Santa Giulia: Türkisbecken mit Tageslichtpflicht

15–20 Knoten Wind schenken uns einen echten Segeltag. Golfo de Santa Giulia wirkt fast karibisch: helles, flaches Wasser in breiter Lagune, dahinter Dünen und duftende Macchia. Zwischen den Sandflächen liegen Felsköpfe knapp unter der Oberfläche – sicher, wenn man Tageslicht und Auge nutzt. Wir ankern, schwimmen, lassen die Gedanken treiben. Ein Ort für die ruhigen Momente eines Törns.

Donnerstag, 05.10.23 – Cala del Coccodrillo & La Maddalena: Küstenkino & Inselcharme

Mit Westwind segeln wir entlang der korsischen Küste zurück Richtung Archipel. Kurzer Stopp an der Cala del Coccodrillo – Felsformationen wie Figuren aus Stein, Wasser wie flüssiges Glas. Der Pink Beach bleibt aus Naturschutzgründen tabu, doch schon die Kulisse ist ein Erlebnis. Ziel ist La Maddalena, Cala Gavetta: bunte Fassaden, Piazzas, flanierende Abendstimmung. Liegeplatz kostet 44,50 €; Duschen/Toiletten sind gegen Gebühr nutzbar – und das Eis auf der Piazza schmeckt nach Urlaub.

Freitag, 06.10.23 – Punta Fico East & Rückweg: Vorwind & Vorfreude

Kurzer Tankstopp in Palau (45 €), dann Badepause in Punta Fico East – ein klarer, ruhiger Spot für den letzten Sprung ins Wasser. Zurück nach Cala dei Sardi segeln wir auf angenehmem Vorwindkurs. Später überrascht mich die Crew mit einem Geschenk – Momente, die zeigen, was Mitsegeln bei SÄIL ausmacht: Menschen, die sich auf dem Wasser finden.

Samstag, 07.10.23 – Abschied in Olbia: Noch einmal Meerluft, dann Heimflug

Taxi (am Vorabend in der Marina bestellen, ca. 50 €) zum Flughafen Olbia. Beim Start wirkt die Küste unter uns wie gemalt. Unser Segeltörn Sardinien endet, aber die Bilder bleiben: Felsen, Farben, Stimmen an Deck – und der Wunsch, bald wiederzukommen.

Häfen & Buchten – was dich erwartet

  • Cala dei Sardi: Ruhige Marina im Golf von Cugnana; ideal zum Starten und Ankommen, gute Logistik, kurze Wege.
  • Cala Portese (Caprera): Geschützte Bucht, Sandgrund, klares Wasser – perfekt zum Üben, Baden, Ankern.
  • Cala Caribaldi (Caprera): „Postkarten-Sardinien“: Granit, Sand, Smaragd – einer der Lieblingsplätze der Crew.
  • Porto Puddo: Bojenfeld nahe Palau; Seegrasgrund, Tiefe ~15 m – Boje empfehlenswert; reservierbar, betreut.
  • Bonifacio (Korsika): Dramatische Einfahrt, lebendige Altstadt; rechtzeitig reservieren, Manöver eng, aber gut betreut.
  • Golfo de Santa Giulia: Weite Lagune mit hellem Sand; Traumkulisse, vorsichtig zwischen Felsen, nur bei Tageslicht anfahren.
  • La Maddalena – Cala Gavetta: Farbenfroher Inselort, Restaurants, kleine Läden; idealer Stopp zum Flanieren.

Mitsegeln mit SÄIL – so bist du dabei

Unsere SÄIL-Segeltörns sind für alle offen – ob allein, zu zweit oder als kleine Gruppe. Du musst keine Segelerfahrung mitbringen. Wir gestalten Route, Sicherheit und Miteinander so, dass du dich schnell als Teil der Crew fühlst: gemeinsam ankommen, lachen, segeln, genießen.

Jetzt deinen Platz für den nächsten Segeltörn Sardinien sichern

Du willst diese Buchten, Farben und Abende an Deck selbst erleben? Beim nächsten SÄIL-Törn bist du dabei – ohne eigenen Aufwand, mit echter Crew-Atmosphäre. Die Plätze sind begrenzt.

Jetzt unverbindlich anfragen

Impressionen vom Segeltörn Sardinien

Vielen Dank für deine Anfrage!

Wir werden uns in Kürze bei dir melden, um gemeinsam herauszufinden, was das Richtige für dich und dein Team ist.